Konzeption
Leitfaden
„Durch die Erfahrung, die es macht, übt sich das Kind und kommt in Bewegung: es stimmt seine Bewegungen aufeinander ab, die Gefühlseindrücke, die es aus der Außenwelt aufnimmt, formen seinen Verstand: es vollbringt beim Erwerb der Sprache wahre Wunder an Aufmerksamkeit und Auffassungskraft, Wunder, die nur ihm allein möglich sind: und unaufhaltsam versucht es, sich auf die Füße zu stellen und zu gehen, bis ihm dies eines Tages gelingt.“
Maria Montessori
Der Name meiner Kindertagespflege und das Logo
Zu meinem Logo bin ich gekommen, da es mich repräsentiert. Meine Gedanken sind frei, denn ich darf schon lange meine Wurzeln ausbreiten.
„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel“
Ursula Neumann
Dieses Zitat erklärt die Wahl meines Namens „Freie Wurzeln“ sehr treffend. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung Wurzeln, damit die Wurzeln „gedeihen“ können, benötigen die Kinder Zuneigung, Geborgenheit, gesunde Ernährung, Schlaf, Anerkennung, sowie Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung. All dies steht für meine Arbeit und was mir wichtig ist. Charakterlich für Mangroven Bäume sind Ihre auffallend starken Wurzeln. Dieser Baum spiegelt das Logo meiner Kindertagespflege wider. Ich möchte mit meiner Arbeit den Kindern eine Basis schaffen, für eine gesunde Entwicklung und starke Wurzeln.
Die Einrichtung
Die Kindertagespflege befindet sich in einer ca. 79 qm großen Wohnung, in der die Betreuung täglich stattfindet. Die Lage ist besonders kinderfreundlich: Ein Kinderspielplatz liegt nur fünf Minuten entfernt und der Wald Weitmarer Holz liegt direkt in unserer Nähe und ist mit einem kurzen Laufweg erreichbar. Dort befinden sich auch das Reh- und das Wildschweingehege, die wir regelmäßig besuchen können.
Die Wohnung selbst ist eine kleine Spieloase für die Kinder. Schon beim Ankommen können sie frei entscheiden, ob sie sich ins Spiel vertiefen oder auf dem gemütlichen Bunky-Sofa entspannen möchten. Ein großer Spielraum bietet viel Platz, um sich auszuleben, zu entdecken und in verschiedene Angebote einzutauchen.
Der Raum ist in warmen Beige- und Brauntönen gehalten bewusst schlicht, um die Kinder nicht zu überreizen und ihnen ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit zu vermitteln.
Die Spielmaterialien werden regelmäßig ausgetauscht, damit stets neue Impulse und Lernanreize entstehen.
Der Schlafraum ist ein geschützter Ort der Ruhe. Hier kann jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz nutzen, inklusive eigener Bettwäsche. Die Wände sind in einem sanften Salbeigrünton gestrichen, der beruhigend wirkt und die Atmosphäre besonders wohltuend macht.
Die Küche bildet das Herzstück meiner Kindertagespflege. Hier wird gemeinsam gegessen, getrunken, gelacht und ausprobiert, ein Ort voller sozialer Lernerfahrungen. Die Einrichtung ist modern; Tische und Bänke sind auf Kinderhöhe, sodass Partizipation im Alltag ganz selbstverständlich gelebt wird. Auch hier sind die Wände in einem harmonischen Salbeigrün gehalten, das Ruhe und Gemeinschaft stärkt.
Im Badezimmer steht ein Tritthocker bereit, damit die Kinder selbstständig Hände waschen können. Ein kindgerechter Toilettensitz unterstützt sie auf dem Weg zum Trockenwerden. Wenn Sie als Eltern ein Töpfchen bevorzugen, können Sie dieses gern mitbringen.
Auf dem Balkon bzw. der Terrasse bauen wir gemeinsam Gemüse und Kräuter an, die wir pflegen, beobachten und später ernten, ein natürlicher Lernort, der die Sinne anspricht und echtes Erleben ermöglicht. Auch der Garten bietet immer wieder Neues zum Sehen, Fühlen und Entdecken.
Sauberkeit und Hygiene haben in meiner Kindertagespflege einen hohen Stellenwert. Die Räumlichkeiten werden täglich gereinigt, und Spielsachen werden in festen Intervallen gründlich gesäubert. Textilien wie Waschlappen, Handtücher, Geschirrtücher und Spüllappen werden regelmäßig und nach Nutzung konsequent ausgetauscht, um den höchsten hygienischen Standard zu gewährleisten.
Tagesablauf
Mein Tagesablauf wird durch feste Essens- und Schlafzeiten strukturiert.
Ihr Kind sollte bis spätestens 08:15 Uhr gebracht werden, damit es ruhig ankommen kann und wir gemeinsam in den Tag starten können.
Die regulären Betreuungszeiten liegen zwischen 7:00 und 15:00 Uhr.
Bei Bedarf können individuelle Zeiten vereinbart werden sofern es organisatorisch möglich ist. Mein Anliegen ist es, Familien eine flexible und bedarfsgerechte Betreuung anzubieten, die sich gut in ihren Alltag integrieren lässt.
Beispiel eines Tagesablaufs
07:00 – 08:00 Uhr
Bringzeit und freies Spielen, bis alle Kinder angekommen sind.
08:15 – 09:00 Uhr
Gemeinsames Frühstück.
09:15 – 10:30 Uhr
Aktivitätenzeit: Spaziergänge, Spielen, Bastelangebote, Begegnungen mit Kolleg*innen und deren Tageskindern.
ca. 10:30 – 11:20 Uhr
Rückweg nach Hause, freies Spielen bis zum Mittagessen.
11:20 – 11:45 Uhr
Gemeinsames Mittagessen.
11:45 – 12:00 Uhr
Bettfertig machen und zur Ruhe kommen.
12:00 – 13:45 Uhr
Mittagsruhe / Mittagsschlaf begleitet durch Kameraüberwachung (Babyphone).
13:45 – 14:00 Uhr
Nachmittagssnack und freies Spielen.
14:00 – 15:00 Uhr
Abholzeit.
Ernährung
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist mir persönlich sehr wichtig, deswegen werde ich täglich frisch kochen. Vom Frühjahr bis Herbst werde ich versuchen mit den Kindern verschiedene Kräuter und Gemüsearten anzubauen.
Es ist sehr wichtig, dass Kinder lernen, woher die Lebensmittel kommen, wie lange es dauert, bis Sie im Einzelnen reifen und geerntet werden können. Dadurch entwickeln sie Wertschätzung für Lebensmittel. Ich achte zudem darauf, regionale Produkte zu verwenden und wann immer möglich, Lebensmittel in Bio- bzw. Demeter-Qualität einzukaufen.
Ersatzbetreuung
Die verschiedene Vertretungsstützpunkte vom Jugendamt Bochum und den Sozialdienst Katholischer Frauen, die Ihnen bei dringenden Notfällen versuchen einen Betreuungsplatz zu Organisieren.
Die Anfrage einer Vertretungsbetreuung erfolgt über die Fachberatung beim Jugendamt.
Vertretungsstützpunkt Wattenscheid
Westenfelder Str. 36
44866 Bochum
02327 9959833
Vertretungsstützpunkt Ost (Langendreer)
Bonifatiusstr. 21 c
44892 Bochum
0234 96291111
Vertretungsstützpunkt Mitte
Freiligrathstr. 3
44791 Bochum
0234 33881830
Bitte haben Sie trotzdem immer einen Notfallplan parat, denn das Angebot ist keine 100%ige Zusage.
Erziehungspartnerschaft
Die positive Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Kindertagespflegeperson ist die beste Voraussetzung für eine Kindertagespflege. Ich bitte Sie als Eltern zu einem persönlichen Gespräch, um gegenseitige Erwartungen zu klären und die Räumlichkeiten zu begutachten. Zudem können Sie bei diesem Gespräch mehr über die Abläufe und Ziele der Betreuung und die Förderung Ihres Kindes erfahren. Es ist mir wichtig mit Ihnen eine erfolgreiche Erziehungspartnerschaft zu führen, denn Ihr Kind verbringt einen großen Teil des Tages bei mir in der Kindertagespflege. Offenheit und Respekt und das Einhalten verbindlicher Absprachen ist unumgänglich, um eine reibungslose Betreuung zu gewährleisten. Kurze Tür- und Angelgespräche in der Bring- und Abholsituation ermöglichen sowohl den Eltern als auch der Kindertagespflegeperson aktuelle Informationen auszutauschen. Für ein gutes Gelingen der Betreuung Ihrer Kinder bin ich auf Ihre Kooperation angewiesen.
Gestaltung der Übergangsphase (Die Eingewöhnung)
Ziel der Eingewöhnung ist, dass sich Ihr Kind wohlfühlt, exploriert und mich als sicheren Hafen (Bezugsperson) annimmt. Die Eingewöhnung kann eine kürzere oder längere Phase haben. Das kann sich aber nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes ändern. Für Sie als Eltern ist es wichtig, in der Eingewöhnung genügend Zeit mitzubringen, damit sich ihr Kind ruhig und gelassen an die neue Umgebung gewöhnen kann.
Die Eingewöhnung ist sowohl für die Kinder als auch für die Eltern ein starkes emotionales Erlebnis.
Ich lehne meine Eingewöhnungsphase an das Berliner Modell an.
Die 4 Phasen der Eingewöhnung
Phase 1 „Die Bezugsperson“
In den ersten Tagen der Eingewöhnung wird Ihr Kind nur mit Ihnen zu mir in die Kindertagespflege kommen und das für 1-2 Stunden. Diese Phase ist dafür da, damit Ihr Kind die Räumlichkeiten mit Ihnen erkundet und sich langsam an die neue Situation gewöhnen kann. Ich werde dann Aktivitäten anbieten, um langsam eine Beziehung mit Ihrem Kind aufzubauen. Sie als Elternteil verhalten sich eher passiv, außer beim Wickeln und Essen – somit fühlt sich Ihr Kind nicht überfordert.
Sie sind der „sichere Hafen“ für Ihr Kind.
Phase 2 „Die Distanzierung“ (Trennungsphase)
In dieser Phase werden wir versuchen, Sie zu verabschieden. Dabei verlassen Sie den Raum, bleiben jedoch in der Nähe.
Der Abschied mit Ihrem Kind muss freundlich, aber sehr kurz sein. Wichtig ist, Ihrem Kind mitzuteilen, dass Sie wiederkommen.
Jetzt wird es sehr interessant, denn die Reaktion Ihres Kindes wird den Verlauf der Eingewöhnung entscheiden. Wenn Ihr Kind unbekümmert weiterspielt, wenn Sie den Raum verlassen oder aber kurz weint, sich aber direkt von mir beruhigen lässt, ist dies eine vollkommen normale Reaktion und Sie bleiben maximal 10 Minuten weiterhin im Nebenraum. Sollte Ihr Kind sich nicht beruhigen lassen, bitte ich Sie, direkt wieder in den Spielraum zu kommen.
Ein vertrauter Gegenstand wie z.B. Kuscheltier, Nuckel oder Schnuffeltuch, können bei Belastung helfen, ihr Kind zu beruhigen und Geborgenheit zu schaffen.
Phase 3 „Stabilisierungsphase“
In dieser Phase übernehme ich zunehmend – erst im Beisein der Bezugsperson – die Versorgung des Kindes.
Ich biete mich gezielt als Spielpartner an und reagiere auf die Bedürfnisse des Kindes. Die Trennungszeiten werden täglich verlängert, unter Berücksichtigung der Signale des Kindes, damit ich eine stabile Bindung aufbauen kann und das Vertrauen Ihres Kindes gewinne.
Phase 4 „Die Schlussphase“
In der letzten Phase sind Sie als Eltern nach kurzer Zeit nicht mehr in der Einrichtung, jedoch sollten Sie jederzeit erreichbar sein. Ich werde Sie in dieser Zeit, gerne kontaktieren und positives Feedback direkt weiterleiten, sodass Sie unbesorgt sein können. So gibt es Ihnen zusätzlich die Sicherheit, dass Ihr Kind sich wohl und geborgen fühlt.
Angebote zur Entwicklung und Förderung
Bildung (Erziehung) wird durch verschiedene Einflüsse geprägt wie Herkunft und Kultur. Kinder brauchen eine vertrauensvolle Beziehung, um die Welt zu erkunden und zu entdecken. Mein Ziel ist es, Ihrem Kind Raum und Zeit zu geben, um sich individuell entfalten zu können und ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Bei den regelmäßigen Beobachtungen werde ich Bildungsdokumentationen ausfüllen, um den Entwicklungsstand ihres Kindes zu erkennen und zu fördern. Der Beobachtungsbogen wird sich im Portfolio ihres Kindes befinden. Einmal im Jahr werden wir gemeinsam die Entwicklung ihres Kindes besprechen.
Meine Pädagogischen Schwerpunkte
Meine Schwerpunkte liegen in der Bewegung, Körper, Gesundheit und Ernährung und Ökologische Bildung.
Bewegung
Für mich ist die Förderung der Bewegung sehr wichtig. Kinder lieben und brauchen Bewegung in jeder Form. Sei es tanzen, laufen oder toben. Bewegung ist der Ausdruck ihrer Lebenslust, ihrer Freude absoluter Lebendigkeit. Durch Bewegung möchte ich die Kinder fördern / fordern „sei es in Ihrem Entscheidungsspielraum (Traue ich mich das?), Reaktionsvermögen (trainieren und fördern), Körperkoordination verbessern (z.B. durch das Gleichgewicht halten, Balancieren oder einfach nur Klettern). Ich sehe Bewegung für Kinder als ein Grundbedürfnis an. Ohne Ausreichend Bewegung ist keine Entwicklung möglich.
Ökologische Bildung
Da ich im U3- Bereich am Anfang der Ökologische Bildung stehe, werde ich probieren den Kindern zu erklären, was Nachhaltigkeit bedeutet. Nur so viel von den Schätzen der Erde zu verbrauchen, wie es in der Natur neu entsteht. Frühzeitige Ökologische Bildung den Kindern zu erklären, wie wichtig der Schutz der Umwelt ist, hilft ihnen dabei zu achtsamen Erwachsenen zu werden, die sich umweltbewusst verhalten.
Körper, Gesundheit und Ernährung
Jeder weiß, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Schon in den ersten Lebensjahren kann man die ersten Bausteine für eine optimale Entwicklung legen, wenn man auf einen gesunden Lebensstil achtet. Deswegen ist mit sehr wichtig als ein Vorbild auch so zu handeln, daher lege ich viel Wert auf Regionale und Bio-Lebensmittel. Eine warme Mahlzeit am Tag, sorgt für eine innerliche Ruhe und für die ausreichende Energie zum Lernen, Spielen oder Toben.
Die 10 Bildungsbereiche
Bewegung ist ein Vitalis Bedürfnis des Kindes. Das Erleben des eigenen Körpers wird positiv gefördert, sowie die Kooperation in Zusammenarbeit mit anderen gestärkt. Ich biete eine attraktive, abwechslungsreiche Umgebung - damit ermögliche ich den Kindern, Ihren Bedürfnissen bezüglich der Bewegung nachzukommen. Durch verschiedene Spiele wie z.B. Tiere nachahmen, werden ich die motorischen Fähigkeiten ihres Kindes jeden Tag aufs neue Formen. Spielgeräte wie Bobbycar, Laufräder und Rutschautos gehören bei mir zum täglichen Spielen dazu. Spaziergänge oder Waldläufe sorgen für einen guten Schlaf, stärken das Gedächtnis und die Konzentration.
Körper, Gesundheit und Ernährung ist für die Grunderhaltung des Körpers elementar, deswegen ist es wichtig ihren Kindern an ein gesundheitsbewusstes Verhalten heranzuführen. Dies sorgt für ein körperliches und seelisches Wohlbefinden. Das Vermitteln von Grundregeln zur Hygiene wie Händewaschen gehört auch dazu. Ich biete den Kindern vielfältige Materialien an, wie z.B. ein Spiegel, um sich selbst zu sehen und zu erkunden. Die Kinder werden an der Vorbereitung der Mahlzeiten beteiligt. Durch Schneiden (z.B. Erdbeeren) und Schälen (z.B. Karotten), werden fein- und grobmotorische Fähigkeiten weiterentwickelt. Eine ruhige Atmosphäre beim Essen hilft bei der Entwicklung einer gesunden Esskultur.
Ökologische Bildung ist die bewusste Aufklärung der Kinder, die Schönheit der Natur und Umwelt zu schützen. Achtung, Kinder können auf das Thema auch sehr sensibel reagieren. Die Wichtigkeit vom Umweltschutz, können wir den Kindern in kleinen Schritten nahebringen, Abfalltrennung oder Anbau von Kräutern z.B. Kresse auf dem Fensterbrett, Gemüse und Obst. Zudem werde ich Bücher über die Umwelt und der Erde vorlesen.
Sprache und Kommunikation ist ein kontinuierlicher und lebenslanger Prozess. Der Alltag bietet viele Sprachanlässe. Damit sich die Sprache entwickeln kann, werde ich es auf spielerische Art unterstützen und die Kommunikation fördern wie z.B. beim morgendlichen Frühstück (Gesprächsregeln, Ritual beim Frühstücksbeginn, Singen). Das Vorlesen und Betrachten von Kinderbüchern gehören zum täglichen Ablauf dazu. Fingerpuppenspiele und Kinderreime fördern die Kommunikation untereinander.
Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung mit dem Ziel, das Kind auf die verschiedenen Kulturen und Lebensstile vorzubereiten, damit lernen die Kinder Wertschätzung und offenen Umgang mit anderen Kulturen. Wir lernen kulturtypische Gerichte zuzubereiten, um verschiedene Eindrücke zu sammeln. Mir ist es wichtig ihrem Kind Akzeptanz und Toleranz durch z.B. Gemeinschaftsspiele näher zu bringen. Aber auch das gegenseitige Zuhören und Ausreden lassen gehört dazu.
Musisch – ästhetische Bildung spricht die Sinne in vieler Weise an, sie lässt Bilder im Kopf entstehen und bietet viele Ausdrucksmöglichkeiten. Die Sinne vermitteln nicht nur Informationen, sondern auch Empfindungen zu einem bestimmten Thema, wie Freude oder Abscheu. Musik und Tanz lassen sich jederzeit in den Alltag integrieren und fördert die Motorik. Experimentieren mit Musikinstrumenten fördert die Kreativität.
Religion und Ethik: hier geht es um die Umsetzung der Werte im Glauben. Kinder zeigen Interesse an Festen, Traditionen und religiösen Geschichten.
Das Erzählen / Erklären anderer Religionen hilft unbekanntes zu verstehen und einzuordnen. Religiöse Feste wie die Weihnachtszeit und Ostern werden wir gemeinsam kreativ gestalten.
Mathematische Bildung ist im Alltag fester Bestand, sei es beim Raum erkunden, geometrische Figuren einordnen oder einfach einen Turm bauen. Wir lernen Formen und Muster kennen, beim Spielen und Klettern erlernen wir räumliche Perspektiven zu erkunden. Beim Frühstück erlernen wir spielerisch das Zählen, z.B. anhand von Weintrauben.
Naturwissenschaften und Technik ist die Auseinandersetzung mit der Natur, dadurch erlernen die Kinder, Elemente einzuordnen und entwickeln im Umgang mit neuem Material, Strategien und Methoden, wodurch ihr Selbstbewusstsein gesteigert wird. In den verschiedenen Jahreszeiten werden wir mit Naturmaterialien basteln, wie z.B. Kastanienmännchen, Blätterabdrücke, Schneemänner. Der Besuch von einem Hühnerhof in der Nähe regt zum Erkunden in der Natur an.
Medien sind ein wesentlicher Bestandteil in unserer alltäglichen Kommunikation. Medien regen dem kindlichen Denk- und Lernprozess an. Der Umgang mit Medien begleitet ihre Kinder jeden Tag.
Institutionelles Schutzkonzept
Bei dem Thema Kindeswohlgefährdung halte ich mich strickt an die Vorgaben des Jugendamtes Bochum. Zudem nehme ich regelmäßig an Fortbildungen zum Thema Kindeswohlgefährdung teil, denn der Schutz Ihres Kindes und das Wohlbefinden steht bei mir immer an erster Stelle.
Wichtige Informationen
Ich habe 40 Tage Urlaub im Jahr, diese werde ich in der Regel zum Ende des Jahres bekannt geben, sodass Sie als Eltern genügend Zeit zum Planen haben.
Eine wichtige Komponente, in meiner Kindertagespflege, ist die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Bochum. Meine Fachberatung ist Frau Polaszyk vom Jugendamt Bochum. Sie ist meine Beraterin, Vermittlerin und meine Pädagogische Begleitung. Sie als Eltern können sich auch jederzeit bei Frau Polaszyk melden.
„Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es erzählt.
Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.“
Werner Bethmann
